Nepomucenum
Städtisches Ganztagsgymnasium
tel.: 02541-966010 fax: -19
Holtwicker Straße 8
48653 Coesfeld
PSF 1452

VdF-Mathe

Spendenaufruf Bettermarks

Bettermarks ist ein Onlinetool zur Unterstützung des Mathematikunterrichts. Auf Antrag der Fachschaft Mathematik soll es für die Klassen 5 bis 9 eingeführt werden. Den ausfühlichen Förderantrag finden Sie im Anhang. Benötigt werden 4000,- €.

Unsere Spendenkonten:

VDF

Verein der Freunde des Städt. Gymnasiums Nepomucenum Coesfeld e. V.

Sparkasse Westmünsterland

IBAN DE96 4015 4530 0059 6281 07

VR-Bank Westmünsterland

IBAN DE37 4286 1387 0619 6403 00

Selbstverständlich stellen wir ab 200,- € Spende eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung aus, unter 200 € reicht der Überweisungsbeleg.

Dazu der Förderantrag:

Mathematikunterricht 4.0 – Mit der adaptiven Lernplattform „Bettermarks“ den Mathematikunterricht während der Corona-Krise und darüber hinaus optimieren

Mathematik gilt als besonderes Problemfach in der Schule. Nach einer Bertelsmannstudie (2016) in Deutschland entfallen ca. 61 % aller wahrgenommenen Nachhilfeangebote auf das Fach Mathematik.

Die bestehenden Schwierigkeiten haben sich durch den fehlenden Präsenzunterricht in der Corona-Krise natürlich nicht verbessert. Während im herkömmlichen Unterricht oft ein gezielter Tipp der Lehrkraft ausreicht, um die Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und (vor allem bei den leistungsschwächeren) zu verhindern, dass sich ein leistungshemmendes Maß an Frustration aufbaut, gestaltet sich promptes Feedback im Distanzunterricht als schwieriger. Auch durch Rückmeldungen von Eltern und Schülern haben wir erfahren, dass es daher im Distanzunterricht gerade im Fach Mathematik eher öfter als in anderen Fächern Probleme gibt, Unterrichtsinhalte eigenständig nachzuvollziehen und zu üben.

Aus diesem Grund hat sich die Fachschaft Mathematik am Nepomucenum intensiv auf die Suche nach „smarten“ Lösungen gemacht, welche die SchülerInnen bei ihrem Lernen zuhause unterstützen, und sind dabei auf die Lernplattform Bettermarks für die Klassen 4-10 gestoßen (Bettermarks.com), die das Konzept eines adaptiven Schulbuchs entwickelt hat und in mehreren Ländern bereits erfolgreich eingesetzt wird.

Die Bettermarks-Plattform könnte aus unserer Sicht gerade bei basalen Übungen eine große Hilfe im Hinblick auf Feedback sein. Bei der Bearbeitung solcher Übungen werden die Schülerinnen und Schüler dort zu keiner Zeit allein gelassen und können auf ein vielfältiges Hilfsangebot zurückgreifen: vom kleinem Tipp über durchexerzierte Beispiele bis hin zur vollständigen Darstellung eines detaillierten Lösungsweges können sie selbständig die benötigte Hilfestufe wählen.

Auch bei der Rückmeldung eventueller Fehler zeigt sich die Stärke der adaptiven Software hinter Bettermarks: so gibt es für die Schülerinnen und Schüler unmittelbar gezielte und konstruktive Hinweise. Außerdem werden Eingaben auf typische Fehler und Fehlvorstellungen hin analysiert, und Bettermarks schlägt automatisch Übungen zum Schließen von Wissenslücken vor.

Gleichzeitig haben Lehrkräfte Zugriff auf die Auswertung der bearbeiteten Aufgaben und können so gezielt auf Probleme in der ganzen Klasse oder auch einzelner Schülerinnen und Schüler eingehen (sei es im Fern- oder anschließenden Präsenzunterricht in der Schule). Insgesamt eignet sich das Programm aus unserer Sicht also sehr gut, damit Schülerinnen und Schüler eigenständig und in individuellem Tempo die Inhalte des Mathematikunterrichts üben und vertiefen können.

Erste kurze Erprobungen der Lernplattform mit einzelnen Lerngruppen in den vergangenen Wochen durch einzelne Klassen am Nepomucenum waren vielversprechend und wurden als sehr positiv von allen Beteiligten eingestuft. Insbesondere zeigte sich, dass diese Art der Unterstützung vor allem denjenigen Schülerinnen und Schülern etwas bringt, die zu Hause wenig Unterstützung erfahren.

Aus diesem Gesichtspunkt der Bildungsgerechtigkeit würden wir gerne die Lernplattform Bettermarks für das kommende Schuljahr in den Klassen 5 bis 9 einsetzen, da zu erwarten ist, dass auch dann noch große Teile des Unterrichts zu Hause stattfinden müssen.

Zudem vermuten wir in dem Konzept des adaptiven Schulbuchs einen Ansatz, mit dem der Einsatz digitaler Medien wie z.B. Tablet im Mathematikunterricht einen echten Mehrwert für den individuellen Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler liefert. In diesem Sinne würden wir die jetzige Situation gleichzeitig dafür nutzen wollen, diesen pädagogischen Ansatz der adaptiven Lernplattform in Hinblick auf den künftigen Einsatz im Rahmen der Lernzeiten zu erproben, die wesentlicher Teil unseres Konzeptes im gebundenen Ganztag sind.

Sollte die von uns geplante Evalutation des Einsatzes am Ende des Schuljahres zeigen, dass die sich vermuteten Vorteile gerade in Bezug auf die individuelle Förderung zeigen, so soll diese Lernplattform langfristig eingeführt werden und dann an Stelle der bisher eingesetzten klassischen Übungshefte aus dem verpflichtenden Eigenanteil der Eltern finanziert werden.

Von daher bitten wir Sie darum, die Kosten für den einjährigen Einsatz der Lernplattform im kommende Schuljahr 2020/21 von ca. 4000€ für den Einsatz mit allen Schülerinnen und Schülern in der Jahrgangsstufen 5 bis 9 zu fördern. In dieser Zeit hilft diese Förderung Ungleichheiten aufgrund der Corona-Situation abzufedern. Zudem hilft sie uns ein vielversprechendes Konzept zu erproben, wie die digitalen Medien erfolgreich eingesetzt werden können, die jetzt aus den Geldern des Digitalpaktes angeschafft werden.

Känguru der Mathematik – was ist das?

Hier kann man lesen, was es diesem Wettbewerb auf sich hat:

http://www.mathe-kaenguru.de/

Känguru 2018 – Preisverleihung

( von Michael Weiermann) Im März hatten 217 Nepo-Schülerinnen und -Schüler am diesjährigen „Känguru der Mathematik“ teilgenommen. Erfreulicherweise konnte dieser Wettbewerb, der sich der Förderung der Freude am Betreiben von Mathematik verschrieben hat, diesmal mit bundesweit knapp über 910.000 ProblemlöserInnen einen neuen Teilnahmerekord verzeichnen. Am Nepo selbst war die Teilnehmerzahl allerdings deutlich geringer als im Schnitt der vergangenen Jahre, was auch damit zu tun hatte, dass die Jahrgangsstufe 7 am „Kängurutag“ in Bramberg weilte.

Wenn auch diesmal nicht durch Quantität, so überzeugte das Nepo jedoch wie eigentlich immer in punkto Qualität, wie sich jeder (hoffentlich!) anhand der folgenden Daten ausrechnen kann: Die 5% Punktbesten aller Teilnehmer erhalten jedes Jahr einen Hauptpreis, am Nepo freuten sich dieses Jahr gleich 16 Schülerinnen und Schüler. Im einzelnen waren das:

  • 1. Preis: Philipp Brüggenbrock (5a), Felix Leifeld (6b)
  • 2. Preis: Mika Schwerma (5b), Niklas Drüner (6c), Dario Boric (8a), Elias Brockmann, Tim Heilken (beide 8b), Silas Gehrke (9c), Lukas Lettmann, Tim Werschmöller (Q1)
  • 3. Preis: Gustav Hisker, Livia Weier (beide 5b), Leonard Höwing, Boris Schapiro (beide 6c), Benedikt Pinkernell (9c), Raphael Biedermann (Q1).

Aufmerksame Beobachter des Känguru-Wettbewerbs fragen sich nun natürlich noch, wer diesmal das begehrte Känguru-Shirt ergatterte, das für die meisten in Folge richtig gegebenen Antworten am Nepomucenum vergeben wird: dieses Mal war es Niklas Drüner.

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern und hoffen auf eine wieder regere Teilnahme im nächsten Jahr!

Känguru der Mathematik 2018

( von Michael Weiermann) Beim Känguru-Wettbewerb versuchen jedes Jahr Millionen Teilnehmer in weltweit über 50 Ländern die teils einfachen, teils aber auch sehr vertrackten Probleme zu lösen. Allein in Deutschland stellten sich heute ca. 900000 Schülerinnen und Schüler aus etwa 11000 Schulen der Herausforderung. Offensichtlich gelingt es dem Wettbewerb also, viele junge Menschen dazu zu bewegen, mit Spaß an der Sache Mathematik zu betreiben – die eben viel mehr ist als bloßes Rechnen.

Am Nepomucenum traten diesmal 230 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen an (mit Ausnahme der Siebtklässler, die sich gerade in Bramberg beim Skifahren die Bänder dehnen). Unsere Fünftklässler wurden wie schon in den Vorjahren vom VdF unterstützt wurden, der für sie die Hälfte des Startgelds übernahm. Vielen Dank dafür!

Jetzt heißt es wie immer warten auf die Ergebnisse, die sicherlich in nicht allzu ferner Zukunft eintreffen werden, und hoffen auf einen der attraktiven Hauptpreise – oder gar das begehrte Känguru-Shirt! In der Zwischenzeit kann man sich ja noch einmal den Kopf zerbrechen über das folgende Problem, mit dem es die Schüler der Klassen 7 und 8 diesmal zu tun hatten. (Vielleicht möchte ja der Sport-LK die Frage lieber experimentell untersuchen und über das Ergebnis berichten?)

„Beim heutigen Weitsprungtraining ist Viola bis zur Pause durchschnittlich 3,80 m weit gesprungen. Im ersten Sprung nach der Pause gelangen ihr 3,99 m, wodurch sich ihre Durchschnittsweite auf 3,81 m erhöhte. Wie weit müsste Viola im nächsten Sprung springen, um ihre Durchschnittsweite auf 3,82 m zu erhöhen?

(A) 3,99 m    (B) 4,00 m    (C) 4,01 m    (D) 4,03 m    (E) 4,04 m“

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